Coaching mit The Work

Coaching mit The Work: Wo ist der Unterschied zu anderen Methoden?

In dieser Coachingform werden nur die Gedanken auf ihren Wirklichkeitswert hin überprüft. Sonst nichts. Dazu wird ein bestimmter Ablauf (4 Fragen und die Umkehrung) gewählt. Das ganze funktioniert UNERHÖRT UND RASEND. Dies hängt damit zusammen, weil direkt am „Kern“ gearbeitet wird.

Beispiel: Jemand kommt ins Coaching, weil er Stress mit den Kollegen hat

Dann gibt es im herkömmlichen Sinne zahlreiche Konfliktmodelle.

-          Wir versetzen uns in den anderen

-          Wir versetzen uns in neutrale Beobachter

-          Wir betrachten uns selbst dissoziiert und auch assoziiert

-          Wir üben neue Verhaltensweisen und auch ein bisschen Verständnis für den anderen aufzubringen

-          usw

-          = alles ganz interessant

 

Wo ist nun der große Unterschied?

Bei The Work überprüfe ich konkret die eigenen Gedanken zum Konflikt bzw. den Kollegen. Schnörkellos.

Die Grundannahme ist, dass Menschen im Außen auf etwas reagieren, was sie im Innen kennen. Menschen nehmen nur wahr, was sie kennen oder gelernt haben wahrzunehmen (Evolution).

Nun kann ich im Außen etwas Schönes wahrnehmen oder auch etwas was mir nicht gefällt. Das Unschöne lehne ich dann ja auch meist ab – so auch im Konfliktfall. Bei näherer Betrachtung lehne ich also etwas von mir selbst ab.

Die Überprüfung der Gedanken bringt außerdem noch zutage, dass wir genau die Interpretation gespeichert haben, die zu unserem Glaubenssystem passt. Und das ist eben auch nur eine Sicht – es gibt aber immer mehrere Sichten.

Hinweis: Für jeden gibt es die passende Coachingmethode und alle haben sie ihren Sinn, weil sonst gäbe es sie nicht.Smiley


4 Fragen, ist das nicht zu wenig für ein Seminar?

Das ist eine berechtigte Frage. Zwischen 60 und 70 000 TAUSEND – ja Tausend Gedanken gehen pro Tag durch Ihren Kopf. Und mit den 4 Fragen kümmern Sie sich nur um die stressigen davon. Was sind stressige Gedanken? Einmal die, die Sie direkt selber als stressig empfinden. Und einmal die, die Stress auslösen aber noch unerkannt im Hintergrund agieren.  Hier ein paar Beispiele:

  • Ich schaffe meine Arbeit nicht
  • Ich kann den Termin nicht halten
  • Das kann ich ihr unmöglich sagen
  • Die Kinder sollen ihre Sachen wegräumen
  • Mein Mann soll mir öfter sagen, dass er mich liebt
  • Er soll weniger arbeiten und sich mehr um die Kinder kümmern
  • Sie soll aufhören mir ständig Vorwürfe zu machen

 

Mit The Work haben Sie die Chance sich davon zu befreien. In Begleitung ist es vor allem zu Beginn oft einfacher. Mit ein bisschen Übung werden Sie feststellen, wann Sie Begleitung bevorzugen und wann nicht.

Wenn all die stressigen Gedanken weg sind, was bleibt denn dann übrig?

Stressige Gedanken halten Sie von dem ab, was Sie eigentlich tun oder erleben möchten. Stellen Sie sich einen stressigen Gedanken vor, wie Etwas was Ihnen im Weg steht. Dort wo Sie aufräumen, können Sie mit Leichtigkeit Ihren Weg gehen. Nichts hält Sie mehr davon ab. Das Aufräumen Ihrer Gedanken wird Ihnen Zeit schenken. Eine Teilnehmerin sagte Wochen nach dem Seminar: „Ich weiß nicht wie oder was es ist aber ich schaffe viel mehr und bin viel ausgeruhter als vorher.“

Es scheint als würde Energie übrig bleiben J

Themenorientierung ja

Die Methode eignet sich bestens zum Themenorientierten arbeiten. In unserem Leben gibt es mehrere größere Bereiche. Hiermit ist Familie, Beziehungen, Beruf, Freizeit, Gesundheit usw. gemeint. Die Schwerpunkte sind individuell. Mit The Work macht es durchaus Sinn sich gemeinsam einem Thema zu widmen. Die Idee dabei ist, von den Erkenntnissen der anderen zu profitieren. WICHTIG: Von den Erkenntnissen - nicht von den stressigen Geschichten profitiert die Gruppe. Von den Aha Erlebnissen der anderen können wir lernen. Das macht die Gruppe interessant. 

Anglizismen

Hierzu gibt es natürlich wie sonst auch eine Menge Richtungen für die Antwort. Zunächst mal zum Ursprung, NLP ist in Amerika entwickelt worden. Im englischen gibt es Begriffe, die es so im deutschen nicht gibt. Als Beispiel nehmen wir mal "mind". Im deutschen gibt es hierzu entweder den Verstand, die Gedanken oder im übertragenen Sinne noch innerlich. All dies ist knapp daneben, was eigentlich transportiert werden will. Bezogen auf die NLP Ausbildungen ist es uns wichtig, daß die Teilnehmer die NLP Terminologien kennen, damit sie sich in anderen Instituten besser zurechtfinden.

Und daneben geben wir uns Mühe im deutschen zu bleiben ;-)

DVNLP

DVNLP steht für Dachverband NLP. Das gibt es in sowohl Deutschland als auch in Österreich etc. Ein Dachverband legt Regeln fest, die für alle Beteiligten verbindlich sind. Diese Regeln gelten in diesem Fall für Deutschland und beziehen sich auf Dauer, Umfang, Inhalt, Formate, Lernziele etc rund um das NLP. Die Regeln sind FREI von diesem Dachverband festgelegt. Wozu dieser Hinweis? Die Society of NLP weist hierauf nachdrücklich hin. Der Begründer Dr. Richard Bandler kennt diese Regeln nicht und unterstützt sie auch nicht. Ein Society Trainer verpflichtet sich regelmässig an Fortbildungen teilzunehmen, um den aktuellsten Stand zu lernen und dann zu unterrichten. Es werden Inhalte praxisnah vermittelt, das Anwenden steht im Vordergrund.   

Sie werden DVNLP Begeisterte sowie Society Begeisterte finden. Wir machens uns einfach und nehmen einfach von beiden das Beste ;-)

Metapher

Eine Metapher ist die bildliche Übertragung eines Themas in einen anderen Zusammenhang. Hier mal ein Beispiel aus der Praxis. 

Ich suche einen Mitarbeiter für ein Projekt. Innerhalb des Bereiches gibt es eine Reihe von Kandidaten mit unterschiedlichen Qualifikationen. Im Auswahlgespräch mit meinem Vorgesetzten, möchte ich nun die Kommunikation so effizient wie möglich gestalten. Mein Chef spielt Fussball - das ist mir bekannt. Ich habe nun keine Ahnung von Fussball aber fürs grobe reicht es. Ohne nun in endlos Diskussionen über die Mitarbeiter zu verfallen, sage ich ihm einfach: "Ich suche einen Stürmer, das Mittelfeld ist schon gut besetzt." Und jetzt sucht er selbst nach dieser Qualifikation bei den Mitarbeitern.

Das geht fix, was?

NLP Manipulation

Manipulation - ein Dialog                                                                                              2006-08-12

Was für ein Erlebnis. Ich erzähle ich es Ihnen gleich. Ja, was mich motiviert hat, mich hierzu zu äußern.

Manipulieren was für ein Wort; geschicktes Steuern, Kunstgriffe anwenden, beeinflussen, noch was vergessen? manus steht für Hand, plere für füllen,  manipuler aus dem frz. steht für kunstgerecht handhaben, manipulus steht für handvoll, kunstgerecht Manipulation – das würde man mit NLP verbinden.

Fein, dachte ich noch bevor das Gespräch weiterging. Unsicherheit ob eine Zusammenarbeit mit einer wie mir überhaupt geht, bei so einem Thema wie NLP. Da lachte ich das erste Mal laut und auch innerlich. Spontan auch mächtig erheitert bei dem Gedanken, „wann habe ich den letzten Tag ohne Manipulation verbracht?“ Wann haben Sie den letzten Tag ohne jegliche Manipulation verbracht? Ohne dass irgendwer oder irgendwas Sie wissentlich oder unwissentlich (was davon besser ist, überlasse ich jetzt Ihnen ;-)) manipuliert hat? Es muss ein sehr einsamer Tag gewesen sein. Ohne Menschen, Umwelt, Werbung, Ampeln – Sie bleiben doch hoffentlich bei Rot stehen?, Bücher, Zeitungen – Wörter in diesem Medium lösen Bilder aus, regen Gedanken an – und wer bestimmt hier die Richtung?

 „Open your eyes and open your ears and your are influenced“ 

Hier ein paar kleine Alltagsbeispiele … 

Hast Du Lust heute Mittag mit mir essen zu gehen? Seien Sie sich sicher, dass Ihre Antwort eine Reihe von Facetten haben wird, die mehr als Appetit beinhalten.

Wie geht es Dir denn (die Frage wird mit einem strahlenden Lächeln an Sie gerichtet)? Und um wie viel Prozent in Richtung gut hebt sich gerade Ihre Antwort?

Die Menschen von heute sind einfach fitter als früher. Und fühlen Sie sich gerade gut als Mensch von heute? Fein – es sei Ihnen gegönnt.

Und wenn Sie mit jemandem essen gehen möchten, der wenig Geld besitzt, Vegetarier ist, Rohköstler, Weintrinker,…. Inwiefern manipuliert Sie dieses Wissen bei der Lokalauswahl?

Ich würde Dich wirklich gerne kennen lernen. Und das macht was genau mit Ihnen jetzt?       

Manipulieren JA  in Richtung Möglichkeiten, JA in Richtung Wahrnehmung was sonst noch alles geht, JA in Richtung Wahl haben, JA in Richtung Vielfalt, JA in Richtung Perspektive, JA in Richtung Potenzial, JA ein kräftiges JA zu dieser Art von Manipulation. Ja, ehrlich genug bekenne ich mich dazu. Weil ich ein Mensch bin, der für Entwicklung steht, der Menschen anregt weiterzugehen, der Grenzen als Markierung eines anderen sieht und völlig entspannt lehne ich mich zurück, weil ich ganz sicher bin: 

Ihr Segelboot kann nur mit dem Wind und den bringen Sie mit. 

Ein wirklich herzliches Danke Schön an den Menschen, der mich mit einem kurzen Telefongespräch überhaupt erst auf diesen Gedanken gebracht hat. Die mich maximal manipuliert hat, in meine persönliche Richtung, „wie kann ich das jetzt für mich sinnvoll nutzen, einsetzen?" Und somit diesen kleinen Exkurs ausgelöst hat. Danke.